SKK1982 - Internetpräsenz des Schachklubs 1982 Klingenberg e.V. - Spielberichte I

Spielberichte I Saison 2019/20

 

7. Spieltag: Klingenberg I - Kronach I  5-3

Die vielleicht letzte große Aufgabe im Abstiegskampf erfüllten wir am siebten Spieltag mit einem Sieg gegen den designierten Absteiger Kronach.

An Brett 7 waren beide Spieler mit einer frühen Punkteteilung im Londoner System zufrieden. 0.5 - 0.5

Tobias erreichte mit einem Flankenspiel eine etwas angenehmere Stellung, was er z.B. mit 17.Tad1 hätte unterstreichen können. Nach dem Partiezug 17.f3 hingegen erlangte Schwarz Gegenspiel mit 17...Dg5!, was Tobias wenig später zur Annahme eines Remisangebots veranlasste. 1-1

Am fünften Brett ging Walter mit einer hyperaggressiven Spielführung gegen die Französische Verteidigung ein großes Risiko ein, doch der Erfolg gab ihm vollauf Recht. Walters 9.0-0-0? hätte der Nachziehende wohl mit 9...c4! bestrafen sollen, wonach der schwarze Bauernsturm kaum aufzuhalten gewesen wäre. Nach dem wenig energischen 9...Dc7? goss Walter mit dem Sprengzug 10.f5!? mehr Öl ins Feuer und die Lage wurde sehr unklar. Die Kulmination folgte wenige Züge später mit dem spekulativen Figurenopfer 16.Lxb5+, das den Gegner völlig aus dem Konzept brachte - drei ungenaue schwarze Verteidigungszüge später und Walter war der Sieger. 2-1

Robert traf an Brett 8 auf einen erst 13 Jahre alten Gegner, der trotz seiner großen nominellen Außenseiterrolle einige gute Spielansätze zeigte. In einer Mittelspielstellung, die der Struktur des abgelehnten Wolgagambits entsprach, hätte Schwarz mit 15...Tfb8! gutes Gegenspiel erreichen können. Stattdessen hinterließ 15...e6? empfindliche Schwächen in der schwarzen Zentralstellung, die Robert mit chirurgischer Präzision ausnutzte. Diese Partiephase ab 16.dxe6! über 18.Sa4! - 21.Ta3! - 25.Td4!! bis zum endgültigen Partiegewinn im 29. Zug hätte auch ein Großmeister nicht besser spielen können - Respekt! 3-1

Weniger gut lief es bei Jürgen, der nach bisher sehr guter Punktausbeute heute einen ersten Rückschlag zu verzeichnen hatte. Obwohl Jürgen im Mittelspiel nach 13.d4? c6! zunächst einen gesunden Bauern eroberte, gerhielt Weiß nach 17...c5? bald Kompensation. Vermutlich wäre es an dieser Stelle angeraten gewesen, den Lg2 mit dem direkten 17...e4 vorerst aus dem Spiel auszuschließen. In der Partie befestigte Weiß nach Abtausch der weißfeldrigen Läufer einen dominaten Springer auf d5 und nach dem Schnitzer 21...Lf8?? gewann er entscheidendes Material. 3-2

Klaus K. führte die schwarzen Steine im Symmetrischen Englisch und sein Gegner traf mit 8.Lxc6+!? frühzeitig eine kontroverse Entscheidung. Als Weiß jedoch einige Züge später den c5-Bauern gewann, stand sein Vorteil außer Frage. Klaus verlor mit 20...Dd7? ersatzlos einen zweiten Bauern und sein Schicksal schien besiegelt. Doch nach etwas zu leichtfertigem Spiel des Kronachers konnte Klaus später tatsächlich sein Materialminus noch ausgleichen und ein Remis erreichen. 3.5 - 2.5

Klaus L. erreichte gegen die Guimard-Variante 3...Sc6!? im Tarrasch-Franzosen eine günstige Eröffnungsstellung, gab diesen Vorteil aber wieder aus der Hand. Daraufhin spielte sich der Großteil des Kampfes in einem Turmendspiel ab, das für Schwarz aufgrund seiner guten zentralen Bauernstruktur ziemlich risikolos war. Nach der Zeitkontrolle einigte man sich in ausgeglichener Lage auf Unentschieden. 4-3

Fabian fuhr mit der Modernen Verteidigung eine riskante Strategie, erlangte nach 16...d5! aber gutes Gegenspiel und nach 17.exd5? Lxd5! sogar klaren Vorteil. Leider übersah Fabian in seiner Vorausberechnung der Variante 20...Lxc4! 21.Se5 Sd5! 22.Dxc4 die Option 22...Dxc4! 23.Sxc4 Tb4! 24.b3 Txc4 25.bxc4 Sxe3, die zum direkten Sieg geführt hätte. Nach dem Damentausch 20...Dxc4? war die Lage wieder ziemlich unklar, wenn auch angesichts des verwundbaren weißen Königs tendenziell immer noch günstig für Schwarz. Die Entscheidung folgte dann in der Zeitnotphase, als Weiß nach 36.c4? eine zweizügige Springergabel zuließ. 5-3

 

[Fabian Englert]

 

 

 

6. Spieltag: Bamberg I - Klingenberg I  4-4

Am sechsten Spieltag erkämpften wir uns in Bamberg nach schwankungsreichem Verlauf einen wichtigen Mannschaftspunkt im Abstiegskampf der Landesliga Nord.

Tobias erhielt am zweiten Brett mit Schwarz ein frühes Remisangebot, das er nach kurzer Überprüfung der übrigen sieben Partien auch akzeptierte. 0.5 - 0.5

An Brett 8 täuschte Roberts Gegner einen Geschlossenen Sizilianer an, verlieh dem Spiel später mittels 11.d3-d4 aber den Charakter der Offenen Variante. Nach dem stellungsgerechten 14...b4! ergab sich ein zweischneidiger Kampf, in dem Robert nach dem gegnerischen Fehler 19.Db6? das bessere Ende für sich hatte. Leider unterschätzte Robert später die Stärke seiner eigenen Stellung und bot in einem für ihn klar besseren Endspiel mit zwei Leichtfiguren gegen Turm und Bauer Remis, das der Gegner dankend annahm. 1-1

Am ersten Brett erreichte Fabian eine schöne Eröffnungsstellung gegen die Grünfeldindische Verteidigung. Im Mittelspiel generierte er am Königsflügel eine starke schwarzfeldrige Initiative. Nach 30.exf6! drohte dem schwarzen König Gefahr von allen Seiten und IM Pribyl musste sich bald geschlagen geben. 2-1

Bernd behandelte seine Königsbauerneröffnung ziemlich unkonventionell, seine Position nach gut 10 Zügen war aber nicht schlecht. Doch in der Folge geriet Bernd auf der a1-h8-Diagonale in die Bredouille, verlor eine Qualität und kurz darauf auch die Partie. 2-2

Somit lag nun alles an den Brettern 3 bis 6.

Zuerst konnte Klaus K. nach einem totalen Blackout des Gegners seine Partie gewinnen. Obwohl Klaus im Mittelspiel im höheren Sinne schon auf Gewinn stand (z.B. nach 19.h4!+-), gab er den Vorteil zwischenzeitlich aus der Hand, bevor sein Gegner in Zeitnot einen Turm einstellte. 3-2

Einen sehr schweren Stand hatte Walter an Brett 4, der nach 9...Sb6? gegen seinen jungen Gegner am Königsflügel allmählich unter einen fürchterlichen Angriff geriet. Nachdem Weiß am Königsflügel opferte, war die Lage für Walter eigentlich hoffnungslos, doch irgendwie hangelte er sich von Strohhalm zu Strohhalm und erreichte die kritische Stellung nach 28...Dg4. Nun wurde die ebenfalls sehr knappe Bedenkzeit des Anziehenden zum wichtigen Faktor, der mit 29.h5? fehlgriff (stattdessen gewinnt 29.Le4 taktisch oder 29.Lf3 technisch) und in Folge die Kontrolle über die Stellung verlor. Am Ende bot der Bamberger mit 31.f3?? Remis (31.Le4! hätte hier wieder gewonnen) und Walter - noch immer unter dem Eindruck der vermeintlich sicheren Niederlage - nahm mit wenigen Sekunden Bedenkzeit an. Nüchtern betrachtet wäre Weiß nach 31...Dxg3+! oder 31...Sf5 32.fxg4 Sxh6 33.g5 Sg4+ 34.Kg1 e4! nicht viel mehr als die Partieaufgabe übriggeblieben. 3.5 - 2.5

Jürgen wählte in seiner Englischen Eröffnung den Botwinnik-Aufbau 5.e4. Als Schwarz im Mittelspiel verpasste, Jürgens f4-Bauer mit 14...Dh4! eine unangenehme Frage zu stellen, erhielt Weiß tendenziell Stellungsvorteil. Im 25. Zug hatte Jürgen dann die Chance, mit der feinen Taktik 25.Dxe8+! Sxe8 26.Sg6+ nebst Ld5 die Partie für sich zu entscheiden, die er aber leider nicht fand. Die Partie transformierte sich daraufhin in ein relativ ausgeglichenes Endspiel, mit je Turm + 4 Bauern einigten sich die Spieler auf Unentschieden. 4-3

An Brett 6 erhielt Klaus L. mit der Sizilianischen Verteidigung eine starke Initiative im Mittelspiel. Seine relative Bauernschwäche auf d6 wog weit weniger als der gegnerische Springer, der nach a1 verbannt wurde. Doch Klaus spielte diese Phase nicht konsequent genug und die Lage wurde wieder unklar, bis ihm mit 33...Txa1?? dann ein grober Fehler unterlief. Anstatt mit 35.Td1! Se3 36.Td8+ Kg7 37.Df3 direkt zu gewinnen, gab sich Weiß mit einem Mehrbauern im Damen-/Läuferendspiel zufrieden, was Klaus wiederum gewisse Remischancen einräumte. Nach langem Kampf verwertete Weiß schließlich seinen Materialvorteil und rettete aus Sicht unserer Gastgeber zumindest einen Mannschaftspunkt. 4-4

 

[Fabian Englert]

 

 

 

5. Spieltag: Klingenberg I - Kareth-Lappesdorf I  3-5

Im ersten Spieltag des Jahres 2020 erwartete uns mit Kareth-Lappersdorf eine sehr schwierige Aufgabe. Unsere Gäste wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich mit 5-3 durch.

An Brett 3 wurde Klaus K. eine Art reverses Albins Gegengambit vorgesetzt. Klaus antwortete logisch und solide und der Anziehende erhielt lediglich leichten positionellen Druck, aber keinerlei Angriffschancen. Alle schwarzen Figuren fanden gut ins Spiel, woraufhin der Anziehende trotz seiner nominellen Favoritenrolle ein frühes Remis anbot, das Klaus akzeptierte. 0.5 - 0.5

Jürgen erreichte gegen die etwas verhaltene Eröffnungsstrategie des Gegners ebenfalls ein problemloses sowie frühzeitiges Unentschieden mit den schwarzen Steinen. 1-1

Das schwierigste Los hatte wohl Fred am achten Brett, der sich nicht nur einem nominell klar favorisierten Gegner (+320 DWZ) gegenübersah, sondern auch erst kurz vor Spielbeginn von seinem Einsatz erfuhr und spontan aushelfen konnte. Doch erfreulicherweise erreichte er mit der Fianchettovariante gegen Königsindisch eine sehr gute Stellung, insbesondere der starke Hebelzug 17.f4! machte Schwarz das Leben schwer. Wenig später zog Schwarz die Notbremse und bot Remis, was Fred nach Absprache mit dem Mannschaftsführer annahm. 1.5 - 1.5

Walter spielte mit der Steinitz-Variante (3.Sc3 Sf6 4.e5) gegen die Französische Verteidigung, woraufhin Schwarz später das ungewöhnliche 8...Dc7 wählte. Nach dem positionellen Fehler 10.Lxd4? statt des standardmäßigen und für Weiß leicht vorteilhaften 10.Sxd4 geriet Walter etwas in die Defensive. Insbesondere war nach 16.Tf1 nicht ersichtlich, wo der weiße König noch eine sichere Zuflucht finden könnte. Zu unserem Glück spielte nun aber der Schwarze nicht energisch genug (so war z.B. das Bauernopfer 17...a5! oder 18...a5! sehr stark, um den Damenflügel zu öffnen) und Walter konnte seine Stellung konsolidieren. Mit dem König sicher am Damenflügel evakuiert bestand dann sogar die Möglichkeit, durch den Sprengzug 24.g4! das Spiel für Weiß günstig zu öffnen, was Walter leider ungenutzt ließ. Im nächsten Zug einigten sich die Kontrahenten ebenfalls auf Remis. 2-2

Am siebten Brett führte Robert die schwarzen Steine gegen die Alapin-Variante. Es ergab sich eine interessante Mittelspielstellung, in der Schwarz einen isolierten c-Doppelbauern, aber auch starken Druck entlang der halboffenen d-Linie besaß. Die erste kritische Situation ergab sich nach 11.Df3(??), als Weiß das starke Qualitätsopfer 11...cxb5! erlaubte, das Robert nach 12.Dxa8 Sg4! oder auch 12...bxc4 klaren - wenn nicht entscheidenden - Vorteil gewährt hätte. Leider schlug Robert einen anderen Weg ein und geriet allmählich am Königsflügel unter immer stärkeren Druck, der in einem erfolgreichen Mattangriff des Anziehenden resultierte. 2-3

Am Nebenbrett kam Klaus L. mit Vorteil aus der Eröffnung, sein Raumvorteil und Entwicklungsvorsprung waren bedeutsamer als die schwarze Zentralbauernmasse. Nach 19...Lb6 hätte Klaus mit dem Generalabtausch 20.Dxb6 eine etwas günstigere Endspielstellung ansteuern sollen. Stattdessen führte 20.Kh1? Dxc5 21.Dxb8 zu einem temporären Qualitätsgewinn, über den man sich aber nicht lange freuen konnte, da sich nach 21...Dc6! die weiße Dame in allerhöchster Not befand. Nun hätte einzig die Idee 22.b5! axb5 23.Lxb5! den Kampf offengehalten, nach der Partiefortsetzung 22.c4? Lb7-+ war der schwarze Sieg nur eine Frage der Zeit. 2-4

Tobias spielte 5.c4 gegen den Paulsen-Sizilianer was zur typischen Igel-Verteidigung führte. Nachdem Tobias den prophylaktischen Zug Kh1 ausgespart hatte, entschloss sich Schwarz dazu, mit 16...d5!? direkt einen Angriff gegen den weißen König zu starten. Objektiv war die Stellung günstig für Weiß, doch Computerempfehlungen wie 19.Sd4!! am Brett zu finden, ist einfacher gesagt als getan. Nach 19.f4(?) opferte Schwarz richtigerweise die Qualität, was zu einer unklaren Stellung führte. Leider unterlief Tobias wenig später mit 25.Te1?? ein grober taktischer Fehler, wonach Schwarz entscheidendes Material gewann. 2-5

Fabian erreichte mit der Aljechin-Verteidigung gutes Gegenspiel, nach 9...d5! geriet das weiße Zentrum unter Beschuss. 13...Saxc4 führte zum materiellem Ungleichgewicht Turm + Bauer gegen zwei Leichtfiguren, was aufgrund des schwarzen Entwicklungsvorsprungs zu Fabians Gunsten war. Durch die folgenden Komplikationen navigierten sich beide Spieler nicht fehlerfrei, doch nach 24...bxa2 war dann klar, dass Schwarz objektiv auf Gewinn stehen sollte. Unter Zeitdruck fand Weiß später nicht die spektakuläre Möglichkeit 31.Sf6+! Kh8 32.Txa2!!, wonach er aus praktischer Sicht wieder voll im Geschäft gewesen wäre. Selbst bei Partieende hätte Weiß statt der Aufgabe unbedingt noch 32.Dc5! probieren sollen, wonach Fabian die nicht gerade beneidenswerte Aufgabe gehabt hätte, in seinen 2 Minuten Restbedenkzeit die einzige Gewinnvariante 32...Da7!! 33.Dc6 Ta6!-+ zu finden. Zumindest wurden Fabians Nerven mit der direkten Aufgabe des Gegners etwas geschont und wir konnten mit diesem Sieg noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. 3-5

 

[Fabian Englert]

 

 

 

4. Spieltag: Schwandorf I - Klingenberg I  4-4

Aufgrund eines Krankheit-, als auch eines Arbeits- bedingten Ausfalls fuhren wir am Sonntagmorgen gar nur zu sechst zum Landesliga Tabellenführer Schwandorf. Eine kurzfristige Vollsperrung der A3 bei Höchstadt ließ die „Aufschlagzeit“ bei 11 Uhr 11 und die Stimmung gen Nullpunkt fallen. Summa summarum: Wir hatten eigentlich keine Chance – und nutzten diese!


Das war umso erstaunlicher, als beim Stand von 0-2 Bernd am siebten Brett als Weißer und in besserer Stellung bereits nach Zug 13 Remis anbot??! (0.5 - 2.5)
Zwei weitere Kurzremisen an den Brettern 6 und 8 als Schwarzspieler folgten etwas nachvollziehbarer, zumal hier die Schwandorfer laut Engine +1.8 bzw. +1.4 Vorteil aufwiesen. (1.5 - 3.5)


Somit waren die Fronten geklärt. Beim Stand von 1.5 - 3.5 mussten die drei verbleibenden Partien die Entscheidung bringen. Die Partien befanden sich lange in unklaren Gewässern, wobei mit zunehmender Spieldauer die Sensation greifbarer wurde. Das Schwandorfer Brett 5 bot im 36. Zug Remis an. Der Mannschaftkapitän gebot auf Nachfrage Walters jedoch Weiterspielen. Dann gelang es dem bärenstarken Jürgen, der seine zweite glanzvolle Saison hinlegt, zunächst den gegnerischen Springer zu fangen und anschließend die gefährlichen Freibauern zu neutralisieren: 2.5 - 3.5.


Die Partie am ersten Brett kippte erst kurz vor Schluss zu unseren Gunsten. Plötzlich stand es 3.5 - 3.5.
Walter hatte allerdings seinen Vorteil von +2.2 zum Zeitpunkt des gegnerischen Remis-Angebots (hier statt 36...gxh3 e.p. das bessere 36...Tb8!) vollkommen verspielt und befand sich nun in Verluststellung als er seinerseits Remis anbot. Sein Gegner, noch unter dem Eindruck des 3.5 - 3.5 Ausgleichs und seiner vordem nachteiligen Stellung nahm zum 4-4 an, obwohl er nach etwas Verschnaufpause mit 42.Txa5 (eval +6.0) oder 42.b4!! (eval +7.0) auf der Gewinnerstraße gewesen wäre.


So knöpften wir dem Tabellenführer ein glückliches, wenn auch moralisch- kämpferisch-starkes Unentschieden ab, das in der Endabrechnung noch wichtig werden könnte, um Abstiegsgespenst und Ligaorakel ein Schnippchen zu schlagen :-)


Somit überwintern wir mit ausgeglichenem Punktescore auf einem Nichtabstiegsplatz und der Baum brennt nicht zu Weihnachten wie bei so manchem Fußballbundesligisten…

 

[Klaus Link]

 

 

 

3. Spieltag: Klingenberg I - Erlangen II   5.5 - 2.5

Unsere Gäste aus Erlangen mussten kurzfristig einen krankheitsbedingten Ausfall hinnehmen und reisten nur zu siebt an.

Tobias erhielt einen kampflosen Punkt an Brett 2. 1-0

Klaus K. gelang es im damenlosen Mittelspiel, sukzessive den weißen positionellen Druck zu neutralisieren. Nach 23 Zügen akzeptierte Weiß das Remis. 1.5 - 0.5

Simon erreichte mit dem Schottischen Gambit aufgrund seines Raumvorteils und seines Entwicklungsvorsprungs einen schönen Stellungsvorteil. Beide Spieler übersahen nach 22...dxe5? die Möglichkeit 23.Td7+!, die die Partie sofort zu Simons Gunsten beendet hätte. Simon tauschte stattdessen die Türme, wonach Schwarz solide genug war. Zehn Züge später stellte Simon seine Gewinnversuche ein. 2-1

An Brett 4 konnte Walter endlich unseren "1.e4-Fluch" brechen (seit dem 15.04.18 wurde 20 mal von Spielern unserer 1.Mannschaft mit 1.e4 eröffnet und nicht einmal siegten wir mit Weiß), wenn auch nicht ohne Abenteuer. In hochtheoretischer Stellung der Winawer Bauernraubvariante erreichte Walter nach 20 Zügen massiven Vorteil, kam in der Folge aber vom rechten Weg ab. Mit 27.Dxd8?! initiierte Walter ein spekulatives Damenopfer. Objektiv erlangte Schwarz nun den Vorteil, doch aufgrund seiner Zeitnot schaffte es der Erlanger Jugendspieler nicht, sich unbeschadet durch die Komplikationen zu navigieren und unterlag gegen Walters Mattangriff. 3-1

Jürgen erhielt mit der Altindischen Eröffnung einmal mehr eine zwar objektiv etwas nachteilige Eröffnungsstellung, aber auch den schwerblütigen Stellungstyp, der ihm gut liegt. Nach 27...Ta8 erlangte Jürgen gutes Gegenspiel, doch die finale Entscheidung folgte unerwartet schnell. Sein Gegner hatte einen totalen Blackout und schlug in unklarer Stellung mit seiner Dame Jürgens gedeckten Springer. Dieser nahm das Geschenk freilich dankbar an. 4-1

Am ersten Brett erlangte Fabian nach 11.b4?! e5! vielversprechendes Gegenspiel und übte bald starken Druck am Königsflügel aus. Doch Weiß spielte aufmerksam und hielt das taktische Potential der schwarzen Stellung weitgehend unter Kontrolle. Nach 20.Sd4 investierte Fabian zu viel Bedenkzeit um die enormen Komplikationen nach 20...Dxc1!? zu analysieren. Zwar kam er richtigerweise zum Schluss, dass das Damenopfer noch nicht durchschlägt und setzte anderweitig fort, doch die nun fehlende Bedenkzeit schmerzte später sehr. In der Folge geriet die Partie völlig außer Kontrolle und endete schließlich mit Zugwiederholung in beidseitiger Zeitnot. Beide Spieler übersahen, dass Weiß am Ende mittels 32.La4! b5 33.Dxd7 bxa4 34.Dc6! sogar hätte gewinnen können. 4.5 - 1.5

Mit dem Mannschaftskampf zu unseren Gunsten entschieden hatte dann auch Bernds Gegner keine Lust mehr, seine Gewinnversuche fortzuführen. Eine Italienische Partie resultierte nach Damentausch in einem für Weiß vorteilhaften Endspiel, doch Bernd errichtete eine Festung, die sein Gegner nicht brechen konnte. Mit Computerunterstützung lässt sich indes ein Gewinnweg für Weiß finden - gleichermaßen schwierig wie instruktiv: weißes Setup basiert auf Kd3 (um Gegenspiel mit ...Sxe4 zu stoppen), h4 (um eine weitere Schwäche auf h5 zu isolieren), c4 nebst Durchbruch c5! im richtigen Moment, z.B. 46.h4! Ke7 47.c4 Kf7 48.Sd8+! Ke7 49.Sc6+! (um Druck auf e5 auszuüben und nach c5 die Antwort ...bxc5 zu forcieren) Kf7 50.c5! bxc5 51.Sd8+! (der Springer wandert wieder zurück) Ke7 52.Se6! Kf7 53.Ta8! Ke7 54.Ta7! Zugzwang und Weiß gewinnt, da c7 fällt oder b5-b6 folgt. 5-2

Klaus L. kam gegen eine seltene Variante der Aljechin-Verteidigung mit Nachteil aus der Eröffnung. Schwarz spielte eine mustergültige Partie bis zum 24. Zug, verpasste dann aber mit 24...Lc6! oder 24...Tc5! den Sieg klarzumachen. Nach 24...Le6? konnte Klaus die Lage mittels temporärem Qualitätsopfer 25.Txe6! fxe6? 26.Lxe6+ Kf8 27.Sxb7 noch einmal verkomplizieren und wenige Züge später ergab sich ein recht ausgeglichenes Endspiel Turm + ungleichfarbiger Läufer, in dem man sich letzten Endes auch mit dem Remisschluss trennte. 5.5 - 2.5

Ein sehr wichtiger Sieg im Abstiegskampf, obgleich die Ergebnishöhe objektiv gesehen schmeichelhaft hoch zu unseren Gunsten ausfiel - heute war einfach unser Tag!

 

[Fabian Englert]

 

 

 

2. Spieltag: NT Nürnberg II - Klingenberg I   4-4

Einen überraschend frühen Sieg mit den schwarzen Steinen erzielte Klaus L. Der gegnerische e4-Springer wurde nach 21...f7-f5! in der Brettmitte gefangen. 1-0

Bernd wählte den Geschlossenen Sizilianer und startete einen Bauernsturm am Königsflügel, während Schwarz sein Spiel auf den Damenflügel konzentrierte. Mit dem thematischen 23.f5! bot Bernd Remis an, was sein Gegner akzeptierte. Objektiv war die finale Position vielversprechend für Bernd, allerdings war es nötig, hierfür nach 23...exf5 das starke 24.Lh6! oder auch 24.Lg5! zu finden und nicht das automatische 24.gxf5? zu spielen (wegen 24...b3! mit gutem Gegenspiel für Schwarz). 1.5 - 0.5

An Brett 8 erreichte Robert gegen 1.b3 vollen Ausgleich und vereinfachte die Stellung im Mittelspiel mit dem zentralen Hebel 14...e5 gefolgt von Massenabtauschen. Im Endspiel Turm + ungleichfarbige Läufer einigten sich die Spieler in ausgeglichener Lage auf Unentschieden. 2-1

Eine äußerst turbulente und fehlerbehaftete Partie spielte sich am ersten Brett ab. In unkonventioneller Eröffnung geriet Fabian nach 8.g5? in Bedrängnis, da auf 8...hxg5 9.hxg5 Lxc2! das ursprünglich geplante Damenopfer 10.Txh8 Lxd1 11.gxf6 an 11...Dxf6! 12.Sxd1 g5!-+ gescheitert wäre. Somit fiel die Wahl notgedrungen auf 10.Dxc2, doch Schwarz stand mit Turm + 2 Bauern gegen die 2 weißen Leichtfiguren deutlich besser, insbesondere da Fabian noch das Rochaderecht verlor. Zu unserem Glück schlichen sich daraufhin aber Fehler ins Spiel des Nürnberger FMs und um Zugnummer 20 war bereits nicht mehr klar, welche Seite besser steht. Nach weiteren 10 Zügen hatte Fabian eine objektive Gewinnstellung herausgepielt, auch wenn sein "luftiger" König in Kombination mit wenig Bedenkzeit immer noch Anlass zur Sorge gab. Und in der Tat griff Fabian unter Zeitdruck grob fehl: unmittelbar nach Ausführen des effektvollen und scheinbar entscheidenden "Konters" 32.Le2 bemerkte er, was er mit seinen letzten zwei Zügen angerichtet hatte und dass Schwarz nun mittels 32...Dxe2! 33.Txh1 Txd4! 34.Dh7+ Kf8 35.Dh8+ Ke7 gewinnen konnte. Doch Schwarz, der offensichtlich auch nicht seinen besten Tag erwischt hatte, spielte zügig 32...Txd1?, was in einer für Fabian komplett gewonnenen Stellung resultierte. 3-1

Jürgen erzielte am fünften Brett einen schönen Eröffnungsvorteil, in typischer "Englischer" Struktur dominierte das weiße Läuferpaar das ganze Brett. Vor der Zeitkontrolle verpasste es Schwarz, mittels 37...Sxd6! 38.Txd6 Lh7! die Notbremse zu ziehen und sich in der Verteidigung eines objektiv haltbaren 3 vs 4-Turmendspiels zu versuchen. In der Partie konnte Jürgen so ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern erreichen und die technische Verwertung dieses Vorteils bereitete ihm keine nennenswerten Schwierigkeiten. 4-1

Am zweiten Brett wurde Tobias ein Lb5-Sizilianer vorgesetzt. Weiß erhielt anfänglich das etwas bessere Spiel, doch Tobias konnte den gegnerischen Druck nach und nach neutralisieren. Die kritische Stellung entstand nach 23.f4, als 23...exf4! 24.Dxf4 Le6 bzw. 24.e5 fxe5 25.Txe5 Dd6 eine gute Lösung gewesen wäre, jeweils mit ungefähr ausgeglichenen Chancen. Stattdessen wählte Tobias das direkte 23...Le6?, unterschätzte hierbei aber den starken Angriff, den Weiß nach 24.f5! erhielt. Als der Anziehende Tobias' späteren Versuch widerlegte, mit der Dame im feindlichen Lager Gegenspiel zu generieren, blieb unserem Mann nur noch die Resignation. 4-2

Walter führte an Brett 4 die schwarzen Steine gegen die Réti-Eröffnung. Nach der Sequenz 19...Tb6? 20.Lc3! Da8 21.cxd5 exd5 22.f5! erhielt Weiß einen fürchterlichen Angriff, der die Partie sofort hätte entscheiden können. Doch FM Hirn gelang es nicht, den Sack sofort zuzumachen - zwar hielt er bis zur Zeitkontrolle seinen entscheidenden Vorteil aufrecht, doch zumindest aus praktischer Sicht war Walter weiter im Spiel. Nach 49...h5 opferte der Nürnberger dann seine Mehrqualität zurück (das coole 50.Kg1! war objektiv noch immer gewonnen für Weiß), wonach Walter realistische Remischancen erhielt. So hätten 54...Lf7! oder auch später der aktive Damenausfall 58...Dg3! objektiv zum Remis gereicht. Leider ließ Walters Konzentration am Ende dieser kampfbetonten Partie etwas nach und er geriet nach 58...Dc7? 59.Lg6! schließlich auf die Verliererstraße. 4-3

Klaus K. spielte gegen die Holländische Verteidigung seines Gegners ein System mit Doppelfianchetto, das ihm nach dem Vormarsch seines h-Bauern eine fantastische Angriffsstellung brachte. So konnte er es sich sogar leisten, zunächst in Ruhe das Zentrum zu schließen, bevor er seinen Königsangriff fortführte. Selbst nach dem Damentausch war die weiße Stellung klar gewonnen, dank Mehrbauer, gedecktem Freibauer und den viel aktiveren Figuren. Ab 37.Th3 verlor Klaus mehr und mehr den Faden und spielte viel zu defensiv, vermutlich um angesichts des Mannschaftsstandes nichts zu riskieren. Doch trotz seines Minusbauern waren die wenigen verbliebenen schwarzen Figuren bald dermaßen aktiv, dass der Nürnberger praktische Gewinnchancen erhielt. Angesichts dieser unschönen psychologischen Wende wenig überraschend gelang es Klaus nicht, die korrekten Verteidigungszüge (z.B. 52.Tf2!=) zu finden und er musste sich später geschlagen geben. 4-4

Ein Mannschaftspunkt gegen einen respektablen Gegner ist unter dem Strich kein schlechtes Resultat, aber nach dem glücklichen Sieg an Brett 1 und der zwischenzeitlich deutlichen Führung hätten wir heute mehr rausholen müssen.

 

[Fabian Englert]

 

 

1. Spieltag: Klingenberg I - Herzogenaurauch I   2-6

Mit Oberliga-Absteiger Herzogenaurach erwartete uns zu Saisonbeginn eine schwere Aufgabe und dies resultierte letztlich in einer deutlichen Niederlage.

Walter ließ sich gegen den Najdorf-Sizilianer seines Gegners auf ein Theorieduell im Englischen Angriff ein, doch verpasste er im 17. Zug die richtige Fortsetzung (17.exf7+! oder 17.cxb3! statt 17.Kb1?) und geriet ins Hintertreffen. Durch druckvolles Spiel begleitet von einigen taktischen Schlägen errang Schwarz in der Folge einen Angriffssieg. 0-1

Am achten Brett spielte Robert gegen die Königsindische Verteidigung des Gegners im Mittelspiel einen entscheidenden Vorteil heraus, bevor er mit 23.Lxh6?? grob fehlgriff und den gegnerischen Zwischenzug 23...Se4! übersah. Damit war das Abenteuer aber noch lange nicht ausgestanden: Robert entschloss sich zu einem spekulativem Damenopfer für zwei Leichtfiguren und daraufhin schlichen sich einige Fehler ins schwarze Spiel ein. Der spielentscheidende Moment war dann im 38. Zug erreicht. Hier hätte Robert mit 38.Tb8! den Gewinn forcieren können (38...Txg4 39.Tg8+ Kf6 40.hxg4 und Schwarz ist hilflos gegen das drohende Matt Tf5+ nebst Tf7#), stattdessen hatte er mit 38.Se3?? einen totalen Blackout und musste nach 38...Dxh5 sofort aufgeben. 0-2

Am Nebenbrett geriet Bernd mit den schwarzen Steinen in der Eröffnungsphase unter Druck, der Raumvorteil des Weißen sicherte diesem klaren Vorteil. Doch nach und nach gelang es Bernd den gegnerischen Vorteil zu reduzieren und im Leichtfigurenendspiel sogar gänzlich zu neutralisieren - Remis. 0.5 - 2.5

Ein ähnlicher Verlauf spielte sich an Brett 5 ab. Jürgen konnte mit der Altindischen Verteidigung anfangs nicht ausgleichen, doch als er später im Mittelspiel seinen Springer auf d4 installieren konnte, war die schwarze Stellung gut. Nach weiteren Vereinfachungen einigten sich die Spieler im Leichtfigurenendspiel auf die Punkteteilung. 1-3

Tobias erreichte mit der Fianchettovariante gegen Grünfeld leichten Vorteil, nach 25...Txa2 26.Txc6 gewann er einen Bauern, wenngleich aufgrund des bereits reduzierten bereits eine deutliche Remistendenz bestand. Als später ein ungleichfarbiges Läuferendspiel entstand, gab es noch eine Feinheit zu beachten: nach 39.h5 gxh5+ 40.Kg5 hätte Schwarz sofort 40...h4! spielen sollen. Stattdessen spielte er leichtfertig 40...Lc1? und gab Tobias die Möglichkeit mit 41.h4! nebst Le2-h5 realistische praktische Gewinnchancen zu erhalten (objektiv aber wohl immer noch Remis). Leider entgegnete Tobias ebenfalls unachtsam mit 41.Le2? und Schwarz konnte seinen Fehler korrigieren: 41...h4! mit baldigem Remis. 1.5 - 3.5

Am sechsten Brett wählte Klaus L. das Vierspringerspiel mit 4.Lb5 und erreichte eine gut spielbare Mittelspielstellung gegen seinen favorisierten Gegner. Später im Läuferendspiel wurde Klaus' Kampfgeist bestraft: im 36. Zug hätte er mit Wartezügen (z.B. 36.a4) problemlos Remis halten können - der einzige schwarze Plan besteht in ...h6 + ...g5, woraufhin Weiß einfach weiterhin nicht reagiert (würde man hxg5 hxg5 interpolieren, so könnte Schwarz später mit dem König nach h6 wandern und den Läufertausch auf h5 drohen) und Schwarz hat überhaupt keine weiteren Ideen. Nach 36.h5?! g5! verschärfte sich die Stellung, was aufgrund des besseren Läufers nur Schwarz zugute kommen konnte. Doch selbst hier war das Remis für Klaus noch zu erreichen (44.Le2=), aber nicht mehr nach dem fehlerhaften 44.Lc2? Lf3!, wonach Schwarz eine technische Gewinnstellung erlangte. 1.5 - 4.5

Fabian zeigte in seiner Partie eine gute Eröffnungsvorbereitung in der Spanischen Abtauschvariante und erlangte dank seiner Kenntnis über die starke Neuerung 16...e4! gegenüber der Vorgängerpartie Socko, B. - Ragger, M., Österreich 2008 einen permanenten positionellen Endspielvorteil. Doch sein Gegner erwies sich als sehr guter Verteidiger, der die notwendigen aktiven Züge nicht verpasste (26.Th4!, 29.Tg6!, 41.a4!). Nach gut 60 Zügen musste Fabian seine Gewinnversuche schließlich einstellen und sich im Turmendspiel ins Remis fügen. 2-5

Klaus K. überraschte seinen Gegner mit der Pirc-Verteidigung und erreichte eine zweischneidige Mittelspielstellung. In unübersichtlicher Lage wechselte der Vorteil mehrfach von Seite zu Seite. Nach der Zeitkontrolle war es dann Weiß, der einen entscheidenden Vorteil im damenlosen Mittelspiel besaß. Auch wenn sich der Anziehende bei der Vorteilsverwertung nicht gerade leicht tat und fast 80 Züge benötigte, gab er den Gewinn nicht mehr aus der Hand. 2-6

Spielerisch waren wir heute insgesamt nicht chancenlos, doch unsere Gegner nutzten ihre Chancen in den entscheidenden Spielsituationen viel besser und siegten somit verdient.

 

[Fabian Englert]

 

 

 

 

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